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Lille - Nordfrankreichs wahrhaft große Stadt

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Lille trägt den Beinamen "Hauptstadt von Flandern". Die größte Stadt in Nordfrankreich (Hauts de France) (ca. 235.000 Einw.) und Hauptstadt der Region Hauts-de-France liegt an der Grenze zu Belgien. Sie ist Zentrum der Metropolregion Lille ("Métropole Européenne de Lille") und im Eurodistrikt Lille-Kortrijk-Tournai grenzüberschreitend mit Belgien vernetzt.

Die Kulturhauptstadt Europas 2004 bietet für den Frankreich-Urlaub ein vielfältiges kulturelles Erbe mit französischen und flämischen Einflüssen. Ihr historisches und touristisches Zentrum ist ein für Nordfrankreich und Belgien typischer zentraler Platz, "Grand Place" genannt. In Lille heißt er offiziell "Place du Général-de-Gaulle", sein Prunkstück ist die im Jahre 1651 erbaute alte Börse. Durch sie hindurch gelangt man auf den Theaterplatz "Place du Théatre" mit der Oper und der Handelskammer "Chambre de Commerce", deren Turm die Grand-Place überragt. Weitere Sehenswürdigkeiten der Altstadt von Lille erschließen sich bei einem Bummel durch ihre malerischen Straßen und Gassen. Auch die neogotische Kathedrale Notre-Dame-de-la-Treille mit ihrem außergwöhnlichen Portal liegt auf dem Weg.

Ein weiteres Highlight ist das Museum der schönen Künste "Palais des Beaux-Arts". Mit seinen hochkarätigen Kunstschätzen zählt es zu den bedeutendsten Museen Frankreichs. Es liegt am großen Platz "Place-de-la-République", der durch das Zusammenspiel von altehrwürdigen, repräsentativen Gebäuden (Museumspalasts und Präfektur von Lille) mit der modernen U-Bahn-Station seinen ganz eigenen Reiz entfaltet. Von hier ist es nicht weit zum Rathaus, dessen Turm in selbstbewusster (neo-)flämischer Manier alles Kirchliche in der Stadt überragt. Hier enden die kleinen Einblicke dieser Bilderschau in die Sehenswürdigkeiten von Lille. Viel mehr gibt es in Lille noch zu entdecken - der passende Reiseführer hilft dabei.